Bearbeitungsstand |
24.05.2011 |
Identifikations-Nr. |
26827 |
Rubrik |
Energie/Klima |
Bezeichnung |
Mitteilung der Kommission: Fahrplan für den Übergang zu einer wettbewerbsfähigen CO2-armen Wirtschaft bis 2050 |
Umweltpolitischer Kontext |
Die Kommission hat innerhalb der Strategie Europa 2020 eine Leitinitiative für ein ressourcenschonendes Europa vorgeschlagen. Innerhalb dieses Rahmens legt sie nun eine Reihe langfristiger politischer Pläne in Bereichen wie Verkehr, Energie und Klimawandel auf. Die hier betrachtete Mitteilung der EU-Kommision enthält die Hauptelemente, die die Klimapolitik der EU gestalten und der EU helfen sollten, bis 2050 eine wettbewerbsfähige CO2-arme Wirtschaft zu werden. |
Dokumententyp |
EG-Mitteilung |
Normgeber |
EU |
Status/Verfahrensstand |
In Kraft |
Wesentlicher Inhalt |
Zusammen mit dem Weißbuch Verkehr und dem Energieeffizienzplan ist diese Mitteilung ein wesentlicher Beitrag im Rahmen der Leitinitiative für Ressourceneffizienz. Sie stellt einen Fahrplan für denkbare Maßnahmen bis 2050 vor, mit denen die EU eine Senkung der Treibhausgasemissionen in Höhe des vereinbarten Ziels von 80 % bis 95 % erreichen könnte. Die Mitteilung gibt Etappenziele vor, an denen abzulesen ist, ob die EU auf dem richtigen Weg zur Verwirklichung ihres Ziel ist, und geht auf die politischen Herausforderungen, den Investitionsbedarf und die neuen Möglichkeiten in verschiedenen Sektoren ein, wobei sie der Tatsache Rechnung trägt, dass das Ziel einer Emissionssenkung um 80 % bis 95 % in der EU zur größten Teil intern verwirklicht werden muss. Die Kommission hat ausführlich kosteneffiziente Wege zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2050 analysiert und dabei einige wichtige Erkenntnisse gewonnen. Damit bis 2050 das Gesamtziel der Verringerung der THG-Emissionen um 80 % bis 95 % erreicht werden kann, sieht der Fahrplan für einen kosteneffizienten und allmählichen Übergang das Etappenziel einer EU-internen Verringerung der THG-Emissionen um 40 % bis 2030 und um 80 % bis 2050 vor. Aufbauend auf den bisherigen Errungenschaften muss die EU nun beginnen, geeignete Strategien auszuarbeiten, um diesen Weg einzuschlagen, und alle Mitgliedstaaten sollten in Kürze nationale Fahrpläne für die CO2-Verringerung ausarbeiten, soweit dies nicht bereits geschehen ist. |
Marktchancen - Auswirkungen auf die Umwelttechnologieunternehmen |
Marktchancen ergeben sich für Umwelttechnologie-Unternehmen aus den Bereichen Erneuerbare Energien, Effizienztechnologien sowie CO2-armen Technologien (insbesondere im Stromsektor). Abgeleitet hieraus bestehen teilweise bereits gegenwärtig und verstärkt zukünftig hohe Marktpotenziale für Unternehmen aus den genannten sowie weiteren Bereichen (z.B. Mobilität). |
Dokumententext |
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