Bearbeitungsstand

14.8.2009

Identifikations-Nr.

25230

Rubrik

Energie/Klima

Bezeichnung

Richtlinien zur Fördermaßnahme "Technologien für Nachhaltigkeit und Klimaschutz - Chemische Prozesse und stoffliche Nutzung von CO2"

Umweltpolitischer Kontext

Die Fördermaßnahme des Bundes soll dazu beitragen, die Emissionen von Treibhausgasen zu reduzieren. Deshalb wird der Schwerpunkt vor allem auf chemische Prozesse mit hohem Primärenergie- und Materialeinsatz gelegt, etwa die Herstellung von chemischen Grundstoffen und deren Weiterverarbeitung zu Zwischen- oder Endprodukten. Weitere Schwerpunkte sind die Entwicklung und breite Anwendung funktionaler Lösemittel als wesentliche Maßnahme für die Verringerung von klimarelevanten Emissionen wie z.B. CO2 oder leichtflüchtiger organischer Verbindungen (VOC) sowie die Nutzung von CO2 als Kohlenstoff-Baustein für chemische Produkte, zur Erweiterung der Rohstoffbasis und Verringerung der Abhängigkeit von Erdöl und Erdgas.

Dokumententyp

Bundesverwaltungsvorschrift

Normgeber

Bund

Status/Verfahrensstand

In Kraft

Wesentlicher Inhalt

Es werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten aus folgenden Bereichen gefördert

  • Änderung bzw. Erweiterung der Rohstoffbasis durch die Verwertung von CO2 zu Basischemikalien

  • Stoffliche Verwertung von CO2 in Produkten

  • Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen aus der Produktion durch Anwendung funktionaler Flüssigkeiten als Hilfsmittel für Synthesen, Aufbereitungs- und Fertigungsverfahren

  • Erhöhung der Energieeffizienz in der Produktion durch verbesserte Verfahrens- und Apparate /Anlagentechnik

  • Innovationen der chemischen Industrie als Grundlage für Entwicklungen in anderen Industriezweigen zur CO2-Abtrennung und  Aktivierung

  • Betroffene

    Betroffene im Sinne der Verwaltungsvorschrift sind die potentiellen Antragsteller für Zuwendungen.

    Marktchancen - Auswirkungen auf die Umwelttechnologieunternehmen

    Die Fördermaßnahme des Bundes ist befristet bis Ende des Jahres 2010, d.h. dem Projektträger sind zu den Stichtagen 31. Juli 2009, 28. Februar 2010 und 30. November 2010 Projektskizzen vorzulegen. Die eingegangenen Projektskizzen werden bewertet und die für die Förderung geeigneten Projektskizzen ausgewählt. Antragsberechtigt sind in Deutschland produzierende Unternehmen der Gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Fördermaßnahme wird betreut von dem Projektträger DLR - Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Ansprechpartner sind Bernd Hartmann (Tel. 0228-3821 550, E-Mail: bernd.hartmann@dlr.de) und Dr. Oliver Scherr (Tel. 0228-3821 575, E-Mail: oliver.scherr@dlr.de).

    Dokumententext

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