Bearbeitungsstand |
20.2.2009 |
Identifikations-Nr. |
24882 |
Rubrik |
Energie/Klima |
Bezeichnung |
Umweltwirtschaftsbericht 2009 |
Umweltpolitischer Kontext |
Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt haben Mitte Januar 2009 den ersten Umweltwirtschaftsbericht vorgelegt. Der Bericht zeigt die enge Verknüpfung zwischen Ökologie und Ökonomie und wirbt für eine neue Rolle der Umweltpolitik. Er soll belegen, dass sich Umweltschutz auch wirtschaftlich lohnt. Angesichts langfristig steigender Energie- und Rohstoffpreise sowie der großen Bedeutung der Energie- und Materialkosten im verarbeitenden Gewerbe könnten Umweltschutzanforderungen Unternehmen innovativer und damit fit für die Zukunft machen. |
Dokumententyp |
Bericht der Bundesregierung |
Normgeber |
Bund |
Status/Verfahrensstand |
In Kraft |
Wesentlicher Inhalt |
Wirtschaftsfaktor Umweltschutz Der erste Teil des Umweltwirtschaftsberichts beschäftigt sich mit dem ,,Wirtschaftsfaktor Umweltschutz". Er erklärt, welche wirtschaftlichen Aktivitäten die Umweltwirtschaft umfasst und warum es sich dabei um eine Querschnittsbranche handelt. Ihre volkswirtschaftliche Bedeutung wird anhand von Kenngrößen dargestellt. Nachhaltiges Wirtschaften Im zweiten Teil des Umweltwirtschaftsberichts steht ,,nachhaltiges Wirtschaften" im Mittelpunkt. Dazu werden Konzepte und Ziele der Nachhaltigkeit vorgestellt und die Nachhaltigkeit der Wirtschaft in Deutschland anhand wichtiger Indikatoren gemessen. Es soll dadurch gezeigt werden, inwieweit es gelingt, die negativen Auswirkungen des Wirtschaftens auf die Umwelt zu begrenzen und die natürlichen Ressourcen effizient zu nutzen. Sechs grüne Leitmärkte Der dritte Teil des Umweltwirtschaftsberichts stellt sechs Leitmärkte vor, deren ökonomische und ökologische Bedeutung nach Auffassung des Bundesumweltministeriums stark zunehmen wird. Dabei handelt es sich um die Märkte für nachhaltige Energieerzeugung, Energieeffizienz, Rohstoff- und Materialeffizienz, nachhaltige Mobilität, nachhaltige Wasserwirtschaft und schließlich Abfall- und Kreislaufwirtschaft. Jeder einzelne dieser sechs grünen Zukunftsmärkte verfüge über ein enormes wirtschaftliches Potenzial, dessen Umfang und Entwicklung umfassend ausgeleuchtet werden. |
Betroffene |
Der Umweltwirtschaftsbericht benennt die oben genannten Sektoren, d.h. Leitmärkte der Umweltindustrie, für die in Zukunft große Wachstumspotentiale bestehen. |
Marktchancen - Auswirkungen auf die Umwelttechnologieunternehmen |
Marktchancen ergeben sich für Unternehmen, die in den oben genannten Leitmärkten tätig sind aufgrund der Tatsache, dass diese Leitmärkte im Rahmen des Masterplan Umwelttechnologien besonders gefördert werden sollen. |
Dokumententext |
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